7. April 2016

Rechter Terror in Bingen (aktualisiert)

Pressemitteilung

Bei dem Brandanschlag handelte es sich offenbar nicht um einen Anschlag mit rechtsextremem Hintergrund. Die Annahme in dieser Pressemitteilung ist falsch

 

Hakenkreuze wurden hektisch an und in das Gebäude „Rasthaus Eidt“ geschmiert, welches in der Nacht auf Donnerstag in Bingen-Sponsheim in Flammen aufging. Das Gebäude diente als Unterkunft für 31 Menschen, davon 25 Flüchtlinge. Alle Anzeichen deuten auf eine rechtsextreme und ausländerfeindliche Tat hin. Tupac Orellana, Kreisvorsitzender der LINKEN Mainz/Mainz-Bingen kommentiert hierzu:

„Der Anschlag in Bingen-Sponsheim war kein Angriff auf ein leerstehendes Gebäude, es war ein Angriff auf Menschenleben. Die hasserfüllte Politik von AfD, PEGIDA und Konsorten manifestiert sich, neben Wahlerfolgen, in Mordanschlägen. Es braucht breiten und öffentlichen Widerstand gegen diese gesellschaftliche Entwicklung, die uns auf einen Pfad der Endsolidarisierung und Brutalität führt. Fremdenhass ist kein alleiniges ostdeutsches Problem. Sollte sich herausstellen, dass es sich hier tatsächlich um einen Brandanschlag handelt, muss dieser Vorgang als das erkannt und benannt werden, was er tatsächlich ist: Terror“

 

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