Linke wählt Kommunalwahlliste für die Mainzer Oberstadt

Linke Ortsgruppe-Oberstadt

Die Linke möchte zur Kommunalwahl 2024 auch wieder in der Mainzer Oberstadt antreten und sich dort für eine gute, wohnortnahe Daseinsvorsorge und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Als Ortsvorsteherkandidat wurde Ortsbeiratsmitglied Stefan Hemschemeier gewählt.

Am Montag, 11.12.2023, haben sich Mitglieder der Linken aus der Mainzer Oberstadt in ihrer Landesgeschäftsstelle getroffen, um sich für die Kommunalwahl 2024 bereit zu machen. Stefan Hemschemeier, der bereits seit 2021 für die Linke im Ortsbeirat der Mainzer Oberstadt sitzt, wurde dabei als Ortsvorsteherkandidat und Anführer der Ortsbeiratsliste gewählt.

Ihm folgt auf Platz 2 Carmen Mauerer, die seit 2019 Mitglied im Mainzer Stadtrat ist. Weitere Plätze belegen der Angestellte Florian Kobuß, Erzieherin Friederike Nisslmüller, Geschäftsführer Jari Trabert, Bäckereifachverkäuferin Lisa Weis und Lehrer Moritz Damm.

Die Kandidierenden wollen sich einsetzen für soziale Gerechtigkeit vor Ort, das bedeutet vor allem wohnortnahe Daseinsvorsorge: Alle Menschen sollen von ihrem Wohnquartier aus medizinische Praxen, Lebensmittelgeschäfte, Schulen und Kitas, Bank- und Postfilialen, und alles andere, was zum täglichen Leben wichtig ist, schnell und fußläufig erreichen können. 

Auch Naherholungsgebiete wie Stadt- und Volkspark, Wallanlagen, Kleingartenanlagen und Plätze müssen erhalten bleiben und insbesondere finanziell benachteiligten Menschen und Familien als Freizeitmöglichkeiten ohne Konsumzwang zugänglich sein. 

Stefan Hemschemeier betont: „Die Oberstadt besteht nicht nur aus Villen, sondern ist ein diverser Stadtteil mit verschiedensten Lebensrealitäten. Diese wollen wir alle im Blick behalten – besonders die der Menschen in eher benachteiligten Wohngebieten!" Carmen Mauerer, die auch im Verkehrsausschuss sitzt, ergänzt: „Wir befürworten den Straßenbahnausbau über die Uniklinik und das MKM zum Heiligkreuzviertel, haben aber auch sonst ein Auge darauf, dass der öffentliche Nahverkehr sowie Rad- und Fußwege sicher, barrierefrei und sinnvoll ausgebaut werden."