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Martin Malcherk, Direktkandidat der LINKEN für die Bundestagswahl

DIE LINKE fordert ein Umdenken in der Drogenpolitik

1200 Euro Strafe muss ein junger Mann für den Anbau einer einzigen Marihuana-Pflanze zahlen. Mit der Zahlung einer Gelstrafe, entgeht der wissenschaftliche Mitarbeiter einer Verurteilung, die seine weitere wissenschaftliche Karriere gefährdet hätte. Hierzu erklärt Martin Malcherek, Direktkandidat der LINKEN für die Bundestagswahl 2017:


 „Viele Menschen diskutieren derzeit die Themen „innere Sicherheit“ und „personelle Ausstattung der Polizei“. Ein Fall, wie der des jungen Mannes, der eine einzelne Marihuana-Pflanze hält und dafür vor Gericht gestellt wird, zeigt, dass wir dringend ein Umdenken in der Strafverfolgung brauchen. Bevor nach mehr Polizei gerufen wird, sollte erst geprüft werden, ob Polizei und Justiz nicht an anderer Stelle entlastet werden können. Etliche Kräfte werden durch die Aufklärung und Verfolgung von Bagatelldelikten gebunden. Polizei und Justiz verschwenden ihre Zeit mit der Aufklärung von Straftaten, ohne wirkliches Opfer.“

„Die Legalisierung von Marihuana ist längst überfällig“, so Malcherek weiter. „Damit helfen wir Konsumentinnen und Konsumenten von Kleinstmengen, die sich beim Verbraucher- und Jugendschutz nicht mehr auf die Dealer verlassen müssten. Sie würden nicht ihre Existenz riskieren und Polizei und Justiz würde entlastet werden.“

Generell sollte die Strafgesetzgebung dahingehend überprüft werden, dass Verbrechen die Menschen schädigen schwerer zu ahnden sind, als solche gegen Besitzstand.


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