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Friedrich Voßkühler

Friedrich Voßkühler

Leitlinien des Stadtvorstandes zu Shopping-Mall sind Mogelpackung

LINKE fordert eine Mischbebauung aus Verkaufsflächen, Wohnungen sowie kulturellen und soziale Einrichtungen

Die LINKE in Mainz betrachtet die Leitlinien des Stadtvorstandes zum Ludwigsstraßenprojekt als eine Mogelpackung. Anstatt den Willen der Bürgerinnen und Bürger, die mit großer Mehrheit eine Shoppingmal ablehnen und stattdessen ein offenes und kleinteiliges Wohn- und Einkaufsquartier bevorzugen, umzusetzen, soll eine Shopping-Mall nach den Vorstellungen von ECE durch die Hintertür eingeführt werden. Dies zeigt sich an fünf Punkten:

* Eine Verkaufsfläche von 28 000 m² bedeutet eine Gesamtfläche von über 50 000 m². Dies entspricht den ursprünglichen Forderungen von ECE, gegen die sich die Mainzerinnen und Mainzer seit dem letzten Jahr in einer Bürgerinitiative aussprechen.

* Durch die Errichtung einer Rückgradbebauung (in Richtung Altstadt) in Höhe von 18 Metern wird die Mainzer Altstadt abgeriegelt. Dies widerspricht dem Konzept eines offenen und kleinteiligen Quartiers, das sich in die traditionelle städtebauliche Struktur der Mainzer Altstadt einfügt.

* Das Konzept einer Mischnutzung aus Einkaufsflächen, Wohnraum, und kulturellen und sozialen Einrichtungen kommt nur als „Empfehlung“ vor und ist damit für ECE nicht verbindlich.

* Über die Qualität der entstehenden Arbeitsplätze wird eben so wenig gesagt wie über den möglichen Wegfall sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in anderen Bereichen der Innenstadt.

* Die Frage des öffentlichen Raumes, der allen Mainzerinnen und Mainzern zur Verfügung steht, bleibt völlig ungeklärt.

Die LINKE in Mainz fordert eine Überarbeitung der Leitlinien. Darin muss der Wille der Bürgerinnen und Bürger nach einem Lebens- und Einkaufsquartier, das sowohl soziale und kulturelle Einrichtungen als auch Wohnflächen und Einkaufsmöglichkeiten enthält, festgeschrieben werden. Eine überdimensionierte Shopping-Mall, wie sie die gegenwärtigen Leitlinien zulassen, lehnen die Bürgerinnen und Bürger ab.


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