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Weltfrauentag in Mainz

Am 8. März wird weltweit der traditionelle Weltfrauentag begangen. Erstmals wurde dieses Jahr überparteilich ein bundesweiter Streik organisiert, in Mainz wird des Weiteren eine Aktionswoche mit Veranstaltungen und Workshops zu Themen wie dem Paragraphen 219a, Geschlechterrollen in Beziehungen oder dem Film „Embrace“ veranstaltet, die DIE LINKE Mainz mitorganisiert hat. Am eigentlichen Weltfrauentag, dem 8. März, wird es ab 15 Uhr eine Demonstration am Hauptbahnhof geben, an der sich DIE LINKE ebenfalls beteiligt. 

Der Weltfrauentag will daran erinnern, dass noch immer Themen wie Gleichberechtigung, Wahlrecht für Frauen oder die Ausbeutung der Arbeitskraft von Frauen in vielen Ländern der Welt nicht verwirklicht sind. 
Selbst bei uns gibt es dahingehend noch sehr großen Handlungsbedarf.


So erhalten Frauen bei gleicher Qualifikation durchschnittlich 23% weniger Gehalt als Männer. Sie sind mit 65% die größte Gruppe im Niedriglohnsektor.
Deshalb fordert DIE LINKE gleichen Lohn für gleiche Arbeit und einen Mindestlohn von 12,81€ pro Stunde, auch, um Altersarmut zu verhindern.

In der Pflege sind 85% der Beschäftigten weiblich. Um die Ausbeutung zu mildern, fordert DIE LINKE als Sofortmaßnahme 100.000 zusätzliche Pflegekräfte und die Verabschiedung vom Privatisierungswahn im Gesundheitswesen.

Über 90 % der Alleinerziehenden sind Frauen, dies sind ca. 1,44 Millionen. Zu deren Entlastung setzt sich DIE LINKE dafür ein, KITA-Betreuungsplätze als öffentliche Daseinsvorsorge gebührenfrei zu stellen. Die Öffnungszeiten sind an den Bedürfnissen der Frauen/Eltern zu orientieren.

Ein besonders wichtiges Thema ist für DIE LINKE Gewalt gegen Frauen, sei es sexuell, psychisch oder körperlich. Gerade die sexuelle Gewalt wird dabei oft nicht angezeigt¸ weil Frauen sich dessen schämen und erlebte Erfahrung oft nicht im direkten Umfeld ansprechbar ist. Jede vierte Frau ist in Deutschland davon schon einmal betroffen gewesen. Die Dunkelziffer wird sogar noch hoher geschätzt.
DIE LINKE fordert, dass Frauenhäuser und Frauennotrufe als Schutzorte besser finanziell ausgestattet werden.
In der Öffentlichkeit muss es sozial geächtet werden, sexuelle Belästigung als sog. Kavaliersdelikt anzusehen. Ein Verstoß gegen die sexuelle Selbstbestimmung oder körperliche und psychische Freiheit ist ein Verstoß
gegen Menschenrechte und muss konsequent strafrechtlich verfolgt werden


Pressekontakt

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