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Aktuelles

Bericht Überholspur links

Am Donnerstag den 26.08 fand unter dem Motto Überholspur links: Fahrrad, Citybahn, Sozialticket im Julius-Lehlbach-Haus (DGB) Mainz für Genoss*innen und interessierte Bürger*innen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung über linke Perspektiven zum Thema Verkehr statt.

Zum Thema Fahrrad berichtete der Fahrradaktivist Barka Laufer über Problemstellen, Lösungsvorschlägen und linken Perspektiven im Mainzer Radverkehr. Über den Stand der Planung der Citybahn Mainz-Wiesbaden und mögliche Erweiterungen und eigene Ideen zum Thema klärte uns Sigi Aubel auf. Tupac Orellane prangerte den unhaltbare Zustand eines Sozialtickets, das den Namen nicht verdient, an. Er wies darauf hin, dass bald auf Initiative der Linken, erneut über ein echtes Sozialticket im Stadtrat abgestimmt werde. Über die Positionen des VCD und die Situation in Mainz klärte uns der externe Referent Rupert Röder auf. Besonders der Hinweis, dass Radwege in den 20ern als Abgrenzung der autofahrenden Oberschicht gegenüber der radfahrenden Arbeiterklasse konzipiert wurden, erstaunte viele Zuhörer*innen.

In der anschließenden Diskussion wurde angeregt über eine linke Verkehrspolitik mit Hinblick auf die Kommunalwahl, aber auch darüber hinaus, gesprochen. Viele waren sich einig, dass es einen zukunftsfähigen Verkehrsplan für Mainz geben muss, der soziale und ökologische Aspekte einer lebenswerten Stadt berücksichtigt. Unter diesem – und immer mit Blick auf den Gesamtplan – sollten dann Verbesserungen und Umstrukturierungen des Ist-Zustandes erarbeitet werden. Dafür müsse sich die Partei möglicherweise auch Rat und Tat von außen holen.

Die Auftaktveranstaltung hat auf alle Fälle gezeigt, dass das Thema Verkehr ein spannendes für unsere Partei ist, dass hoffentlich weiterhin auf den weiteren Treffen lebendig diskutiert wird um einen sozialen, linken und lebenswerten Fahrplan für Mainz und Umgebung zu entwerfen.

 

Aktuelle Pressemeldungen


Tupac Orellana

Privatinvestoren sind kein Partner für sozialen Wohnraum - Eine soziale Wohnraumoffensive muss her

Dass die Mieten in Mainz ein Problem sind, ist nicht erst seit gestern bekannt. Die Mieten steigen immer weiter und viele Menschen werden aus ihren alten Stadtteilen verdrängt und müssen in äußere Stadtteile oder das Umland ziehen. Die Landeshauptstadt wird immer unbequemer für Menschen mit klammem Geldbeutel. „Normalverdiener“ und Familien. Diese Entwicklung ist kein Zufall. Die Politik hat den Wohnungsbau immer stärker in die Hand von privaten Initiativen gegeben. Im Gegensatz zu der Stadt und ihrer stadtnahen Gesellschaften haben private Investoren keinen sozialen Auftrag und behandeln Wohnraum als Anlagemöglichkeit und versuchen den meisten Profit aus diesen Projekten zu holen. Das Ergebnis sind Reichenviertel, wie der Zollhafen (z.T. 7000 €/m² Kaufpreis), Leerstand und Luxussanierung. Weiterlesen


Tupac Orellana

Tiefkühlessen gegen Frischküche - Mainz spart am falschen Ende

Mainz streitet sich aktuell um die Frage, ob an Mainzer KiTas Frischküche angeboten werden soll… eigentlich streitet sich Mainz nicht, denn es gibt einen breiten fraktionsübergreifenden Konsens, dass es besser wäre, das aktuelle Tiefkühlkostsystem durch frisches, saisonales und regionales Essen zu ersetzen. Selbst Sozialdezernent Dr. Lensch hat Kompromissbereitschaft signalisiert, obwohl die von der Verwaltung vorbereitete Präsentation versuchte die Frischküche kaputtzurechnen. Weiterlesen


Deliveroo stellt Betrieb ein - Warnsignal für Lieferdienste

Sie sind aus dem Stadtbild kaum wegzudenken: Fahrradkuriere, die in Windeseile Essen von A nach B bringen. Der Zulieferermarkt ist hart umkämpft und fordert nun ein erstes prominentes Opfer. Der Zulieferdienst Deliveroo stellt seinen Dienst in mehreren deutschen Städten ein – darunter ist Mainz. Weiterlesen


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