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Georg Schumacher

27. Oktober 1946 – 21. Mai 2021

Liebe Mitglieder, liebe Freund:innen, liebe linke Aktivist:innen aus Mainz und Umgebung,
leider müssen wir euch die traurige Nachricht von Georg Schumachers Tod überbringen.

Georg war gefühlt seit Ewigkeiten in linken Kreisen in und um Mainz aktiv, immer dem internationalen Kampf verpflichtet und kannte viele kurdische und iranische Genoss:innen in Mainz oder im Ausland. Bestimmt hat er mehrere hunderte Demos und Kundgebungen in Mainz angemeldet, begleitet, mit einem Redebeitrag bereichert oder von Strafverfolgung betroffene Teilnehmer:innen anschließend juristisch beraten.

Georg war kein Mensch im Ruhestand, Georg war bis zu Letzt aktiv in der juristischen Begleitung linker Themen, hat sich im Ortsbeirat für die Menschen in der Oberstadt eingesetzt und hatte bestimmt noch hundert Ideen und Projekte in der Hinterhand. Jetzt ist er am Freitag unerwartet gestorben und hinterlässt eine große Lücke in unserem Lebe und unser aller politischem Wirken.

Georg war Gründungsmitglied unserer Partei und hatte immer einen Vorschlag für andere Mandtatsträger:innen, die Mainzer Fraktion, unseren Vorstand oder Menschen außerhalb unserer Partei, was noch zu tun ist. Das gemeinsame Gedenken am 8. Mai und der Einsatz für eine Wiederherstellung des Gedenksteins für die Opfer des Faschismus auf dem Mombacher Waldfriedhof waren nur zwei davon. Dabei konnte er leidenschaftlich für die Sache streiten. Und auch wenn man in leidenschaftlichen Diskussionen mit ihm am Ende nicht zur gleichen Einschätzung kam, waren diese immer fair und bereichernd.

Von Georgs Aktivität zeugt auch seine Mitgliedschaft und Arbeit in all den Vereinen, an deren Gründung er beteiligt oder in deren Arbeit er aktiv war. So hat er erst Ende letzten Jahres mit Mitstreiter:innen den Verein zur Geschichte der Arbeiterbewegung, des Antifaschismus und Antirassismus gegründet, als Trägerverein einer Bibliothek und für Bildungsangebote um diese Themengebiet. Bis zum Schluss hatte er auch für dieses Projekt viele Ideen und Vorhaben, die andere jetzt in seinem Namen weiterführen wollen.

Wer mit Georg telefonierte oder ein kurzes Gespräch am Rande einer Demonstration führte, musste sich immer darauf einstellen, dass aus 5 Minute ganz schnell eine halbe Stunde wurde. Georg war voller Anekdoten und Ideen. Dabei war er wie erwähnt meistens anbietend und nicht böse, wenn man es dann doch anders gemacht hat.

Mit Georg verlieren wir alle ein linkes Urgestein unseres Kreisverbandes der uns allem und dem politischem Mainz fehlen wird.
Mach es gut Georg – magst du da wo du jetzt bist, Jemanden haben, der deinen Anekdoten lauscht, mit dir gemeinsam kämpft und dich so zu schätze weiß wie wir.

Forderungen für kommunalen Klimaschutz

Soziale & sinnvolle Klimapolitik in der Kommune

Adobe InDesign 16.1 (Macintosh)
Chalk rubbed out on blackboard

In den Sommermonaten der vergangenen Jahre bekamen wir alle zu spüren, wie unmittelbar der Klimawandel auch uns in Mainz betrifft. Besonders in der Innenstadt
entwickelte sich ein unerträglicher Hitzestau und ein Teil der Pflanzen- und Tierwelt wird noch lange Zeit mit den Folgen zu kämpfen haben. Laut Klimaforschung ist dies nur ein Vorgeschmack auf die zukünftige Klimaentwicklung – unsere Sommer werden langfristig heißer und unberechenbarer. Die Stadtentwicklung muss sich an die sich ändernden Wetter- und Klimaereignisse anpassen, um beispielsweise Hitze und Starkregen abzufedern und eine lebenswerte

Umwelt für Mensch und Natur zu garantieren.
Fehlgeleitete Stadtplanung begünstigte in den vergangenen Jahrzehnten die großflächige Versiegelung von Bodenflächen und eine zu enge Bebauung. Innenhöfe
und Baulücken wurden und werden immer weiter nachverdichtet. Regenwasser
fließt dadurch nur oberflächlich ab und kann nicht bis ins Grundwasser einsickern.
Frischluftschneisen werden blockiert (wie zum Beispiel am Arbeitsamt in der Saarstraße
oder durch die Zollhafenbebauung), die natürliche Luftzirkulation behindert. Abkühlung ist nicht mehr möglich – die Stadt heizt sich immer weiter auf. Gleichzeitig steigt die Lärm- und Staubbelastung; Luftreinhaltemaßnahmen greifen nur langsam und werden ohnehin nur bis zum Erreichen von Grenzwerten angepeilt. Ausgleichende Grünflächen sind rar – gerade einmal Platz 58 von 79 belegt Mainz im Ranking der grünsten deutschen Großstädte.
Und wie an vielen anderen Orten ist auch in Mainz zu sehen, dass es die finanziell
benachteiligten Menschen sind, die besonders häufig dort leben müssen, wo die
Belastung durch Lärm, Schmutz und Hitze am stärksten ist. Vor allem Mehrfachbelastung wirkt sich enorm auf die körperliche und psychische Gesundheit aus.
Natur- und Umweltschutz sind also Voraussetzung für eine soziale Gesellschaft
und eine lebenswerte Stadt. Die Verbesserung von Lebensbedingungen und
-qualität steht im Mittelpunkt der Umweltpolitik der Partei DIE LINKE.

Mitglieder der LINKEN wählen Parteilosen Gerhard Trabert zum Direktkandidaten

Solidarität ist unteilbar!

Der 64jährige Mediziner und Aktivist Prof. Dr. Gerhard Trabert tritt als Direktkandidat für den Wahlkreis Mainz zur Bundestagswahl am 26.09.2021 an. Er tut dies als parteiloser Kandidat auf dem Direktkandidatenplatz der Partei DIE LINKE, deren Aufstellungsversammlung ihn am 08. Mai 2021 mit 100% der Stimmen nominierte.

„Das Rennen um das Direktmandat im Wahlkreis Mainz ist heute nochmal deutlich spannender geworden“, sagte Hendrik Barka Laufer, Co-Sprecher der LINKEN Mainz/Mainz-Bingen. „Unsere  Parteimitglieder haben auf eine Kandidatur aus den eigenen Reihen verzichtet und Prof. Dr. Trabert zum Direktkandidat gewählt. Wir sind der Auffassung, dass Gerhard Trabert gute Chancen hat, das Direktmandat als parteiloser Kandidat, mit Unterstützung der Partei DIE LINKE, zu holen. Wir werden gemeinsam eine Kampagne gestalten, die den Fokus auf soziale Fragen richtet – gerade in der Coronakrise ist das besonders wichtig.“ „Er ist der richtige Kandidat zur richtigen Zeit“, ergänzte Miriam Bürger, Co-Sprecherin DIE LINKE Mainz/Mainz-Bingen. „Prof. Dr. Gerhard Trabert ist kein klassischer Politiker. Er redet nicht nur von Solidarität sondern lebt sie in seiner täglichen Arbeit als Mediziner und politischer Aktivist. Er hilft kranken, wohnungslosen Menschen in Deutschland bei klirrender Kälte, sticht in See um Geflüchtete zu retten oder unterstützt Aufbauprojekte in Rojava oder Kenia. Gerhard Traberts Solidarität unterscheidet nicht, sie spaltet und gewichtet nicht. Seine Solidarität ist unteilbar. Das ist der Grund, warum wir Gerhard Trabert als parteilosen Kandidaten guten Gewissens und mit viel Herzblut im Wahlkampf unterstützen werden.“ „Ich danke den Mitglieder der LINKEN für ihr Vertrauen“, so Prof. Dr.

Gerhard Trabert nach seiner Nominierung. „Meine Kandidatur soll möglichst viele Menschen, auch parteiübergreifend, mitnehmen, um soziale Sicherheit und Solidarität stärker ins politische Berlin zu tragen.

Meine Bewerbung für den Bundestag ist kein symbolischer Akt. Ich trete an, um das Direktmandat zu gewinnen.“

Für einen harten und solidarischen Lockdown –

Ausgangsbeschränkungen sind keine Lösung

Gemeinse Postion des Kreisvorstands die LINKE Mainz/Mainz-Bingen, der Fraktion im Mainzer Stadtrat und der Linken Liste an der Uni Mainz

Deutschland rauscht sehenden Auges in die dritte Welle der Coronapandemie. Die Inzidenzen steigen, die Krankenhäuser füllen sich und mit den Virus-Mutationen drohen mehr schwere Verläufe und noch mehr gesundheitliche Langzeitschäden („Long Covid“). Die Bundesregierung ist vor dem Druck der Wirtschaft gegen die geplanten Ruhetage eingebrochen. Die Pläne waren unausgegoren, aber in der Umsetzung nicht unmöglich. Statt Lockerungen in Modellversuchen und weiteren Einschränkungen des Privatlebens brauchen wir einen konsequenten und solidarischen Lockdown von mindestens 3 Wochen um das exponentielle Wachstum zu brechen und die Infektionszahlen zu senken. Gleichzeitig müssen eine flächendeckende Teststrategie und die deutliche Beschleunigung der Impfungen vorangetrieben werden.

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Nachruf für Dr. Mansur Bayatzahdeh

verstorben am 3. April 2021

Wir gedenken dem Tod von Dr. Mansur Bayatzadeh, der am Samstag, dem 03. April nach schwerer Krankheit verstarb. 

Mansur war schon vor 1968 aktiv. So nahm er auch an der Anti-Schah-Demo am 02. Juni 67 in Berlin teil und wurde am Arm verletzt. Er war in der CISNU über lange Jahre aktiv und hat diese studentische Organisation noch nach der Beendigung seines Studiums begleitet. Er half vielen Student*innen nach ihrer Ankunft in Mainz.
Auch später unterstütze er viele Menschen, z.B.  bei Asylanträgen und das nicht nur bei den ihm politisch Nahestehenden.

Wir sind ihm zum Dank verpflichtet und verlieren einen aufrechten Demokraten und Antiimperialisten.

Zum Tod von Hans-Gerd Öfinger

07.06.1955 -26.03.2021

Mit in großer Trauer und Betroffenheit verabschieden wir uns von dem Wiesbadener Genossen Hans-Gerd Öfinger, der nach einer Corona-Erkrankung am 26. März verstorben ist. Er war nicht nur langjähriger und überaus aktiver Genosse unserer Partei, sondern auch höchst aktiver Gewerkschafter und Hessen-Korrespondent des Neuen Deutschland. Wir erinnern uns an Hans-Gerd zuletzt besonders bei seinem Einsatz zur 1. Mai-Veranstaltung 2020, die gemeinsam von Wiesbadener und Mainzer Genossinnen und Genossen getragen wurde. Er war ein Vorbild für viele von uns.

Kreisverband Mainz/Mainz-Bingen der Partei Die Linke

Aktuelle Pressemeldungen


DIE LINKE. KV, Stadtratsfraktion und Linke Liste

Für einen harten und solidarischen Lockdown – Ausgangsbeschränkungen sind keine Lösung

Deutschland rauscht sehenden Auges in die dritte Welle der Coronapandemie. Die Inzidenzen steigen, die Krankenhäuser füllen sich und mit den Virus-Mutationen drohen mehr schwere Verläufe und noch mehr gesundheitliche Langzeitschäden („Long Covid“). Die Bundesregierung ist vor dem Druck der Wirtschaft gegen die geplanten Ruhetage eingebrochen. Die... Weiterlesen


Fraktion DIE LINKE im Mainzer Stadtrat

Think Big! - Landesgartenschau 2026

DIE LINKE. Stadtratsfraktion begrüßt die Pläne der Stadt Mainz, eine Bewerbung zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2026 einzureichen. Dabei müsse die Stadt groß denken und Mittelmäßigkeit vermeiden, um Klimaschutz und der Verbesserung des Wohnumfeldes gerecht zu werden. Die Linke schlägt vor, zukunftsweisende Großprojekte wie zum Beispiel den Bau... Weiterlesen


DIE LINKE. STADTRATSFRAKTION MAINZ

Auch Bedürfte müssen sich schützen können – FFP2 Masken für Nutzer*innen des Mainzpasses!

Am 19. Januar wurde als Teil des neuen Bund-Länder-Beschlusses eine Pflicht zum Tragen von medizinischen oder FFP2-Masken in Bussen, Bahnen und Geschäften beschlossen. Ein grundsätzlich sinnvoller Schritt zur Eindämmung der Coronapandemie, der sozial Benachteiligte aber vor Probleme stellt. Die Politik muss hier dringend Abhilfe schaffen und... Weiterlesen


DIE LINKE überregional