Skip to main content

Aktuelles

Prof. Dr. Trabert berichtet aus Rojava - Mainzer Hilfe in Syrien

Prof. Dr. Gerhard Trabert ist in Mainz als der „Arzt der Armen“ bekannt. Regelmäßig helfen er und sein Verein „Armut und Gesundheit in Deutschland“ denjenigen, die am aus den sozialen Sicherungsnetzen fallen und dringend Hilfe brauchen: Wohnungslose, Geflüchtete und Menschen ohne Krankenversicherung.

Doch Gerhard Trabert beschränkt seine Arbeit nicht nur auf Mainz. Seine Einsätze tragen ihn weit über die Grenzen der Bundesrepublik.

Zuletzt war Prof. Dr. Trabert in Syrien. Präziser: im nordsyrischen Rojava, das von der hauptsächlich kurdischen Bevölkerung verwaltet wird. Dorthin brachten Trabert und seine Delegation Medikamente und medizinisches Gerät. In Syrien herrscht noch immer Bürgerkrieg und die Region rund um die Städte Kobane und Manbidsch, die Prof. Dr. Trabert besucht hat, waren Kampfschauplätze zwischen den Volksverteidigungseinheiten und dem sog. Islamischen Staat. Die mediale Aufmerksamkeit hat sich nach den Kampfhandlungen zurückgezogen, doch die Menschen spüren weiterhin die Lasten des Krieges in ihrer, besonders medizinischen, Infrastruktur.

Prof. Dr. Trabert berichtet von seiner Reise und Arbeit vor Ort. Beleuchtet die humanitäre und politische Situation in Nordsyrien und spricht darüber, wie auch aus Mainz geholfen werden kann um den Lebensraum der Menschen in Kriegsgebieten wieder erträglich gemacht werden kann, damit sie nicht dazu gezwungen sind zu fliehen.

Am 31.07. ab 18:30 im Rathaus Mainz | Haifa-Zimmer

Seenotrettung statt Seehofer

Mainz hat ein starkes Zeichen für die Menschlichkeit gesetzt! Rund 550 Menschen demonstrierten für die Solidarität mit Geflüchteten und gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung. Unter dem Motto „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ trafen sich die Teilnehmer vorm Hauptbahnhof. Die Rede von Stefen Seyfert von Resqship macht deutlich: Wir machen die zynische Politik Horst Seehofers und der gesamten Bundesregierung nicht mit, die Flüchtlinge im Mittelmeer dem Schicksal überlässt. Wir fordern die Stadt Mainz und die Bundesregierung auf, Geflüchtete in Not bedingungslos aufzunehmen. Wir sagen außerdem: Seenotrettung ist kein Verbrechen, sondern Seenotrettung ist Pflicht!
Vom Hauptbahnhof zog die Demo lautstark und zum Schillerplatz, wo  es weitere Redebeiträge gab: Carlotta Stahl, stellvertretende Kreisvorsitzende der LINKEN Mainz - Main-Bingen, wies darauf hin, dass die Wirtschaftspolitik der EU eine große Verantwortung dafür trägt, dass viele Menschen aus ihrem Land fliehen müssen: Billig-Agrarprodukte zerstören die afrikanische Wirtschaft und Rüstungsexporte befeuern kriegerische Konflikte. Außerdem kritisierte sie das unmenschliche Abkommen mit der Türkei, das Erdogan mit Geld vollpumpt, um die Flüchtlinge nicht nach Europa zu lassen.
Ein großes Dankeschön an unsere Mitorganisator*innen von RESQSHIP, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. und Welcome Mainz/ Save Me Mainz. Ein weiterer großer Dank geht an unsere Freund*innen des Haus Mainusch, die uns mit einer Druck-Aktion für das Demo-Material solidarisch unterstützt haben.

Aktuelle Pressemeldungen


Sozialticket

Die Diskussion um das Sozialticket ist wieder auf der Tagesordnung. DIE LINKE fordert das vergünstigte Ticket schon seit Jahren und fordert jetzt ein Ende der unendlichen Debatte, indem das Ticket endlich eingeführt wird. Dazu Kreisvorsitzender Tupac Orellana: Schön, dass sich nach Stadtratsmitglied Daniel Köbler jetzt auch Oberbürgermeister Michael Ebling für ein Sozialticket ausspricht. Der OB hat Recht, wenn auch Rentnerinnen und Rentner und andere Menschen mit geringem Einkommen berücksichtigt werden sollen. Allerdings darf die Mainzer Stadtpolitik nicht die Hände in den Schoß und die Zukunft der Mobilität von tausenden Menschen in Mainz in die Hände der FDP legen. Weiterlesen


Die Linke Rhein Selz

Offenes Treffen Die Linke Rhein-Selz

Der Ortsverband der Partei DIE LINKE Rhein-Selz lädt am kommenden Donnerstag, den 26. Juli, ab 19 Uhr im Weingut Dietz (Wormser Str. 85, Oppenheim) zum nächstes öffentlichen Treffen ein. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen. Weiterlesen


Fraktion DIE LINKE im Mainzer Stadtrat

Obdachlosigkeit bekämpfen – nicht Obdachlose

Die Mainzer Netze haben am Hopfengarten auf einem Transformatorpodest, welches ursprünglich als Sitzgelegenheit gestaltet war, Metallstangen montiert, die einen Aufenthalt verhindern sollen. Auf dem Podest halten sich öfter Obdachlose und Jugendliche auf. Dies kommentiert Waltraud Hingst, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Mainzer Rathaus und Mitglied im Ortsbeirat Altstadt. Weiterlesen


DIE LINKE überregional

regelmäßges Kicken in Mainz