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DIE LINKE zieht gestärkt in Mainz und Mainz-Bingen in die Räte ein


Eine emotionale Achterbahnfahrt war das gestern ohne Frage. Das schlechte Ergebnis der LINKEN zum Europaparlament war ein früher Schlag in die Magengrube. Würde sich der negative Bundestrend auf die Kommunalwahl auswirken und würde DIE LINKE völlig im Grünen-Hype untergehen? Zum Glück nicht. DIE LINKE hat bei allen Antritten zur Kommunalwahl hinzugewonnen. Im Landkreis traten wir zum ersten Mal zur Kommunalwahl an.

In Ingelheim holt DIE LINKE knapp unter 4 Prozent und zieht erstmals mit einem Ratsmitglied in den Stadtrat Ingelheim ein. Wir gratulieren unserem Genossen Rolf Henrich zum Stadtratsmandat.

In Bingen holt DIE LINKE Bingen und Umgebung aus dem Stand starke 5,8% und zieht damit in Fraktionsstärke in den Stadtrat. René Paschold und Ilka Heinzen werden die zukünftige Linksfraktion in Bingen am Rhein bilden.

In der Verbandsgemeinde Rhein-Selz sitzt auch erstmals DIE LINKE Rhein-Selz ab 2019 im Rat. Miriam Bürger aus Oppenheim vertritt unsere Partei dort nachdem DIE LINKE mit 2,3% erstmals in den Rat einzieht.
Im Landkreis Mainz-Bingen wird es ab 2019 auch endlich eine LINKE Vertretung in Fraktionsstärke geben. Mit einem Ergebnis von 3,1% ziehen Stefan Heyde und Suzan Günes in den Kreistag.
Die Landeshauptstadt Mainz wird in Zukunft 4 statt 3 LINKEN-Mitglieder im Stadtrat haben. Mit 5,9% ziehen Tupac Orellana, Carmen Mauerer, Leonie Sayer und Martin Malcherek in den Stadtrat ein.
In den Mainzer Stadtteilen konnten wir in der Neustadt erstmals mit zwei Mandaten in den Ortsbeirat einziehen und lassen sogar die CDU hinter uns. Den Wiedereinzug haben wir mit einem Mandat auch in der Altstadt und Hartenberg-Münchfeld geschafft. Erstmals wird DIE LINKE ab 2019 in den Ortsbeiräten von Weisenau und der Oberstadt vertreten sein.
Nachdem DIE LINKE Mainz/Mainz-Bingen 2014 insgesamt 7 Mandate errang, haben wir nach dem 26. Mai 2019 17 Mandate erobert.

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