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            <title>Die Linke KV Mainz / Mainz-Bingen: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke KV Mainz / Mainz-Bingen</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 03:09:03 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 12:48:29 +0200</pubDate>
                <title>Rassismus in der Verwaltung: Strukturelle Probleme werden immer offensichtlicher / Wer nicht sehen will, wird auch nicht hinschauen</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/rassismus-in-der-verwaltung-strukturelle-probleme-werden-immer-offensichtlicher/</link>
                <author>Carmen Mauerer</author>
                <description>
Der Umgang mit dem Verein „Freies Institut für Soziale Interaktion“ (FIFSI) lässt die strukturellen Probleme der Stadt beim Verdacht rassistischen Handelns in der Verwaltung sehr deutlich hervortreten (AZ 23.9.2026). Der migrantische Verein wollte Räume im Haus der Jugend anmieten, die angeblich bereits belegt waren, während einige Zeit später eben diese Räume von einem (fiktiven) deutschen Verein angemietet werden konnten, was Fragen aufwirft. Bereits auf eine Anfrage der Linksfraktion in der Stadtratssitzung im Februar (0195/2026) als auch in einer Anfrage zur Erreichbarkeit des Beirates für Migration und Integration (0991/2026) sowie in der aktuellen Anfrage zur Auswertbarkeit rassistischer Vorfälle und Diskriminierung (1345/2026) wird der Anschein erweckt, dass so etwas derart selten vorkommt, dass eine Erwähnung oder eine statistische Erfassung keine Rolle spielt. „Hier bleibt die Stadt seit mehr als einem Jahr einem anerkannten freien Träger der Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Antworten schuldig und auf keiner Ebene in der Verwaltung bis hin zum obersten Dienstherren werden die Vorwürfe überprüft!“ so Carmen Mauerer, Co-Vorsitzende der Linksfraktion. „Wenn die internen Abläufe klar und eindeutig geregelt sind und die Stadt bei diesem hochsensiblen Thema tatsächlich ein Interesse daran hat, dass Verdachtsfällen konsequent nachgegangen wird, dann muss sie sich auch so verhalten.“ Die Linksfraktion habe bereits bei den Antworten auf ihre jeweiligen Anfragen dazu den Eindruck gehabt, dass es darum gehe, das Image als weltoffene und tolerante Stadt aufrechtzuerhalten – auf Kosten derjenigen, die mit ihrer berechtigten Kritik nicht durchdringen. „Das ist ein fatales Signal nicht nur in die migrantische Community.“ Ähnlich klingende Antworten der Verwaltung gab es auf eine Anfrage der Linksfraktion zum Thema „Sexuelle Belästigung und Diskriminierung“ im März 2026 (0417/2026).
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                <guid isPermaLink="false">news-302415</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 17:29:49 +0200</pubDate>
                <title>Erfolgsmodell 0-Euro-Samstag verzichtbar? Auf keinen Fall - sagt die Linksfraktion</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/erfolgsmodell-0-euro-samstag-verzichtbar-auf-keinen-fall-sagt-die-linksfraktion/</link>
                <author>Pia Imhof-Speckmann</author>
                <description>Der 0-Euro-Samstag steht zur Disposition. Der erste Samstag im Monat also, an dem alle Busse und Straßenbahnen in Mainz kostenlos nutzen können.
Zumindest war das den Äußerungen der Verkehrsdezernentin in der Stadtratssitzung zu entnehmen. Begründung: die MVG habe keine weiteren Kund*innen dazu gewonnen und die Verkehrsbetriebe so wie die Stadt Mainz müssten sparen. „Das sind doch alles keine neuen Erkenntnisse,“ sagt Veith Stahlheber. 
Verkehrspolitische Themen gab es auf der aktuellen Stadtratssitzung viele: Straßenbahnausbau, Modalfilter, Radwege-Planung. „Und immer wieder betonten Stadtvorstand und Kenia-Koalition, dass es unerlässlich sei, den Autoverkehr in den Straßen zu reduzieren und den Öffentlichen Personennahverkehr  auszubauen. Für mich klingt das nach einem Widerspruch in sich, dann ausgerechnet den 0-Euro-Samstag zu streichen.“ 
Einerseits sei dieses Angebot für viele der lang erhoffte Zugang zum ÖPNV, andererseits entlaste das Angebot den Verkehr an diesen Tagen immens. „Die Innenstadt wird darunter leiden! Dort sind die Straßen eh schon verstopft, Baustellen führen zu Staus. Außerdem hat der Einzelhandel immer wieder betont, dass der 0-Euro-Samstag die Kaufkraft und damit die lokale Wirtschaft stärke! Das ist doch wünschenswert!“, befindet der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion. 
Hoffnung aber mache ihm, „dass der Stadtvorstand da scheinbar nicht mit einer Stimme spricht: heute war zu lesen, dass der Oberbürgermeister am Angebot festhalten wolle. Wir dürfen gespannt sein, wer hier das letzte Wort hat!“</description>
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                <guid isPermaLink="false">news-302413</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:41:18 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion: aktuelle Diskussion zum Haushalt 2027 geht am eigentlichen Problem vorbei</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-aktuelle-diskussion-zum-haushalt-2027-geht-am-eigentlichen-problem-vorbei/</link>
                <author>Martin Malcherek</author>
                <description>Durch Mehr-Belastung aller den Haushalt retten? Augenwischerei!

Auch der Haushalt 2027 ist hochdefizitär. Daran wird sich – nach Meinung der Linksfraktion – aber dem Grunde nach nichts ändern, weil es sich um ein strukturelles Problem handelt. Die Kommunen und Städte erhalten für die Deckung ihrer Aufgaben nicht ausreichend Geld; selbst Leistungen, die sie aufgrund von Bundesgesetzen anbieten müssen, werden nicht 1:1 refinanziert.
„Das Grundproblem lässt sich nicht lösen, indem die Stadt immer mehr Belastung auf die Bürger*innen abwälzt!“ betont Martin Malcherek, finanzpolitischer Sprecher der Linksfraktion. „Das aber ist der Irrweg, den die Stadtoberen eingeschlagen haben und von dem sie nicht abweichen.“ Dabei sei es gleichgültig, ob man über die Erhöhung der Gewerbesteuer oder der Grundsteuer oder andere Maßnahmen spreche: „Die Zeche werden schlussendlich alle zahlen, weil Mehrkosten umgelegt werden auf Miete oder Preise.“
Deshalb stimme die Linksfraktion im Stadtrat am 9.9. auch klar gegen die – mit 17 Cent moderat wirkende – Erhöhung des Essenbeitrages in Ganztagsschulen. „Was den Bürger*innen vollmundig von der Politik an einem Mehr im Geldbeutel durch erhöhte Steuerfreibeträge etc. versprochen wird, wird ihnen gleichzeitig bereits vorzeitig wieder abgeknöpft: Verdoppelung der Zuzahlung bei Medikamenten, Inflation, Kosten für Ganztagsförderung an den Grundschulen, explodierende Mietpreise.“ 
Die Unterfinanzierung der Kommunen sei strukturell bedingt und Ergebnis von politischen Weichenstellungen, also bewusst gewollt oder jedenfalls von Bund und Land in Kauf genommen. „Während die Ausgaben für die Hochrüstung wachsen und wachsen, lässt man die öffentliche Infrastruktur – Bildung, Gesundheit, Straßen – mehr und mehr vor die Hunde gehen.“ Das sei der eigentliche Skandal und die Frage, inwiefern der Stadtvorstand zerstritten sei, an der Stelle wahrlich zweitrangig, so Malcherek abschließend.</description>
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                <guid isPermaLink="false">news-302315</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 15:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion fordert Stadt zu konsequentem Handeln auf</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-fordert-stadt-zu-konsequentem-handeln-auf/</link>
                <author>Tupac Orellana</author>
                <description>Der AZ am 6.8.2026 ist zu entnehmen, dass vor dem ehemaligen City-Hotel Neubrunnenhof nun eine Holzfassade errichtet werden solle und die Stadt mit der Eigentümerin im Gespräch sei bezüglich des Schädlingsbefalls im Hofbereich. Ein Zuschuss sei in Aussicht gestellt worden – wofür genau lässt sich aus dem Artikel nicht ablesen. Der OB bedankt sich ausdrücklich für das kooperative Verhalten der Eigentümerin. 
„Verkehrte Welt!“ sagt Tupac Orellana. „Artikel 14 des Grundgesetzes besagt: Eigentum verpflichtet! Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass sich die Stadt bei der Eigentümerin des Komplexes, der seit 2018 leer steht, bedankt dafür, dass diese ihre Verpflichtung seit Jahren nicht wahrnimmt und das Gebäude verrotten lässt! Und mehr noch: die klamme Stadt Mainz, die durch Erhöhung von Beiträgen hier und da vor allem Familien mit Kindern über die Schmerzgrenze hinaus belastet, sagt einem Konzern finanzielle Mittel zu, damit der Konzern seinem Mindestmaß an Verantwortung für die Stadt nachkommt.“ Im Artikel ist außerdem erwähnt, dass der Komplex erneut veräußert werden solle, weil der Altenpflegekonzern mit - nicht näher benannten - Rahmenbedingungen nicht einverstanden sei.
„Die Stadt hätte hier viel früher und von Beginn an Maßnahmen ergreifen müssen, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. 8 Jahre Leerstand und Verfall ohne Konsequenz! Wiedermal ging Wohnraum verloren, die Bausubstanz hat gelitten und eine Lösung ist nicht in Sicht – aber Hauptsache, eine Holzfassade kaschiert das Elend!“
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                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:18:56 +0200</pubDate>
                <title>Beirat für Migration und Integration muss direkt erreichbar sein – Linksfraktion erwartet mehr Sensibilität beim Thema Rassismus und Diskriminierung von der Stadt</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/beirat-fuer-migration-und-integration-muss-direkt-erreichbar-sein-linksfraktion-erwartet-mehr-sensibilitaet-beim-thema-rassismus-und-diskriminierung-von-der-stadt/</link>
                <author>Carmen Mauerer</author>
                <description>Die Linksfraktion hatte zur Stadtratssitzung am 17.6.2026 eine Anfrage zur Erreichbarkeit des Beirates für Migration und Integration eingebracht. Im Gegensatz zu Klimaschutzbeirat oder Seniorenbeirat nämlich gibt es keine direkte Erreichbarkeit über personifizierte Mailadressen oder Telefonnummern: Hinter den angegebenen Kontaktdaten steht die Geschäftsstelle, die direkt dem Büro des Oberbürgermeisters angegliedert ist. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Stellen Sie sich vor, Sie haben in einer Mainzer Behörde rassistische Diskriminierung erlebt und suchen Unterstützung beim Beirat für Migration und Integration. Doch bevor Sie den Beirat erreichen, müssen Sie sich an das Büro des Oberbürgermeisters wenden – also an die Spitze jener Verwaltung, über die Sie sich möglicherweise beschweren möchten. Würden Sie diesen Schritt gehen?“, fragt Carmen Mauerer, sozial- und integrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion.</p>
<p>Gerade für sensible Anliegen brauche es Vertrauen und einen möglichst direkten Zugang. Der Beirat für Migration und Integration habe die Aufgabe, die Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte zu vertreten. Umso wichtiger ist es aus Sicht der Linksfraktion, dass dieser Zugang unabhängig und niedrigschwellig gestaltet ist.</p>
<p>Für Oberbürgermeister Nino Haase aber ist die bisherige Praxis kein Problem: Alle Anfragen würden weitergeleitet, das Verfahren habe sich bewährt.</p>
<p>„Aber man kann doch gar nicht wissen, ob sich manche Menschen gerade wegen dieser Struktur nie melden", so Carmen Mauerer. „Gerade nach rassistischen Erfahrungen braucht es Vertrauen und einen unabhängigen Zugang. Wer Betroffene erst durch die Verwaltungsstrukturen schickt, über die sie sich möglicherweise beschweren möchten, baut unnötige Hürden auf."</p>
<p>Die Linksfraktion hoffe nun, dass der Beirat für Migration und Integration die Diskussion aufgreift und selbst Wege findet, für Menschen mit sensiblen Anliegen direkter und unabhängiger erreichbar zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302215</guid>
                <pubDate>Wed, 27 May 2026 13:19:42 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion bietet wieder Sprechstunde an</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-bietet-wieder-sprechstunde-an/</link>
                <author>Pia Imhof-Speckmann</author>
                <description>Ideen, Fragen, Probleme? – Die Linksfraktion will’s wissen!

Am Montag, den 1. Juni 2026 in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr bietet die Linksfraktion eine Sprechstunde an. Diesmal steht Tupac Orellana, Co-Vorsitzender und jugend- sowie wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion für ein Gespräch zur Verfügung.
Die Sprechstunde findet in der Regel jeden ersten Montag im Monat statt in der Zeit von 16:30 bis 17:30 im Mainzer Stadthaus, Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1. Eine Anmeldung ist erforderlich per Mail an  info@linksfraktion-mainz.de  oder telefonisch unter 06131/123914 (das Telefon ist besetzt i.d.R. Mo 13-17 Uhr, Di-Do von 10-12 Uhr).
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                <guid isPermaLink="false">news-302171</guid>
                <pubDate>Wed, 20 May 2026 11:59:19 +0200</pubDate>
                <title>Zukunft Zuhause 55+ / Linksfraktion meint: gute Idee mit kleinem Haken</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/zukunft-zuhause-55-linksfraktion-meint-gute-idee-mit-kleinem-haken/</link>
                <author>Marin Malcherek</author>
                <description>Die Wohnbau Mainz wirbt bei ihren Mieter*innen mit einem neuen Angebot: Menschen über 55, die in einer freifinanzierten Wohnung der Wohnbau leben und bereit und willens sind, sich zu verkleinern, erhalten die Möglichkeit, zu günstigen Bedingungen ihre Wohnung gegen eine kleinere zu tauschen. Garantiert wird dabei, dass der Quadratmeterpreis (nettokalt) der abzugebenden Wohnung in die neue übernommen werden kann. Dazu kommen weitere Vorteile. „Für Menschen, die bisher einen Umzug gemieden haben, weil sie eine kleinere Wohnung am Ende gleich teuer oder teurer als die liebgewonnene bisherige Wohnung käme, ist das sicher ein attraktives Angebot!“, so Martin Malcherek. Das müsse man anerkennen. „Aber: dass die Wohnbau jetzt so tut, als wäre das eine ganz uneigennützige Idee, ist schon dreist.“ Denn: die freiwerdende Wohnung kann selbstverständlich dann mit einem erhöhten Quadratmeterpreis neu vermietet werden. „Hier verhält sich die Wohnbau doch wie jedes Wohnungsunternehmen, das gewinnorientiert arbeitet! Und das war und ist ein Skandal, weil unser städtisches Wohnbauunternehmen damit genauso an der Mietpreisspirale dreht wie alle anderen auch“, erläutert Malcherek. „Daher fordern wir seit langem, dass mit dieser Logik gebrochen wird. Denn nur das würde dazu beitragen, dass auch die Angebotsmieten sinken.“ Das Problem seien – wie auch der Wohnungsmarktbericht 2025 für Mainz kürzlich aufgezeigt hat – nicht die Bestandsmieten. „Was wir brauchen sind günstige Wohnungen im Angebot – und zwar flächendeckend!“</description>
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                <guid isPermaLink="false">news-302139</guid>
                <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:39:06 +0200</pubDate>
                <title>Beherbergungssteuer als solidarischer Beitrag – Linksfraktion befürwortet die Einführung</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/beherbergungssteuer-als-solidarischer-beitrag-linksfraktion-befuerwortet-die-einfuehrung/</link>
                <author>Tupac Orellana</author>
                <description>Entlarvende Diskussion und zweierlei Maß: 


Der Mainzer Stadtrat hat gestern die Erhebung einer Beherbergungssteuer bzw. eine entsprechende Satzung beschlossen. Damit sollen sich Tourist*innen, Kongressgäste und andere Besucher*innen der Stadt an den Kosten der öffentlichen Infrastruktur beteiligen. Die Linke im Mainzer Stadtrat hat für die Einführung gestimmt.

Spannend und entlarvend sei die Diskussion bis hin zur Abstimmung gewesen: „Während die Koalitionsparteien, ohne mit der Wimper zu zucken, Essensbeiträge für Kitas, Museumseintritt und vieles andere verteuerten“, so Tupac Orellana, Co-Vorsitzender der Linksfraktion, „bekam man Skrupel, als sich die Interessentenverbände der Hotellerie zu Wort meldeten und gegen die Steuer Sturm liefen!“ So schaffte es auch die Formulierung in die Verwaltungsvorlage, dass der Mainzer Tourismusfonds 200.000 erhalten soll. Die Linke lehnte diesen Punkt ab, stimmte aber grundsätzlich für die Erhebung der Steuer. „Damit werden die Gäste in Mainz verstärkt an den Erhaltungskosten beteiligt – das finden wir fair! Wert legen wir darauf, dass Plattformen wie airbnb beim Einziehen der Steuer kontrolliert werden.“
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                <guid isPermaLink="false">news-302124</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:14:53 +0200</pubDate>
                <title>Ideen, Fragen, Probleme? - Die Linksfraktion will&#039;s wissen!</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/ideen-fragen-probleme-die-linksfraktion-wills-wissen/</link>
                <author>Pia Imhof-Speckmann</author>
                <description>Am Montag, den 4. Mai in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr bietet die Linksfraktion eine Sprechstunde an. Diesmal sind Carmen Mauerer, sozial- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion sowie Carlotta Stahl, zuständig für Umwelt, Klima und Verkehr vor Ort, um Fragen zu beantworten, zuzuhören und Ideen aufzugreifen.
Die Sprechstunde findet in der Regel jeden ersten Montag im Monat statt in der Zeit von 16:30 bis 17:30 im Mainzer Stadthaus, Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1. Eine Anmeldung ist erforderlich per Mail an  info@linksfraktion-mainz.de  oder telefonisch unter 06131/123914 (das Telefon ist besetzt i.d.R. Di-Do von 9-13 Uhr).
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                <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion fühlt sich durch Wohnungsmarktbericht 2025 bestätigt</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-fuehlt-sich-durch-wohnungsmarktbericht-2025-bestaetigt/</link>
                <author>Pia Imhof-Speckmann</author>
                <description>Der Wohnungsmarktbericht 2025 für Mainz wurde am 15.4.2026 vorgestellt. Die Studie betrachtet die Entwicklung der vergangenen Jahre, ordnet diese ein und gibt konkrete Empfehlungen für die kommunale Wohnungspolitik.
„Der Wohnungsmarktbericht bestätigt viele unserer Annahmen!“ so Tupac Orellana, Co-Vorsitzender der Linksfraktion. „Der Bau von Wohnungen führt nicht dazu, dass das Mietniveau sinkt. Die Angebotsmieten sind seit 2015 um satte 40% gestiegen. Die Anzahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, hat um 167% zugenommen und die Wohngeldzahlungen in Summe sogar um 209%!“ erläutert Carmen Mauerer, sozialpolitische Sprecherin. „Das bedeutet nichts anderes, als dass die Zahl der Menschen zunimmt, die sich die Miete nicht mehr leisten können - und Steuergelder das ausgleichen!“ Deshalb müssten vor allem gemeinwohlorientierte Wohnungsunternehmen unterstützt und die Anstrengungen verstärkt werden, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. „Hier spielt die Wohnbau eine entscheidende Rolle! Solange sie aber gewinnorientiert kalkuliert, bleibt sie selbst Preistreiberin im Konzert der Wohnungsunternehmen.“ Sagt Martin Malcherek, wohnungspolitischer Sprecher und fährt fort: „Deshalb fordern wir schon lange, dass Schluss ist mit der Gewinnausschüttung an die Stadt!“ Die Studienmacher empfehlen unter anderem Nachverdichtung und Bau in die Höhe statt weiterer Versiegelung von Flächen. „Diesen Ansatz begrüßen wir sehr, weil Flächen knapp sind und wir gezielt nach Entsiegelungsmöglichkeiten suchen müssen, damit die Stadt atmen kann!“ kommentiert Carlotta Stahl, umweltpolitische Sprecherin. „Bauen, bauen, bauen dient vielleicht als Mantra – als alleiniger Lösungsansatz aber taugt das nicht! Aktuell fehlen 7100 Wohnungen und selbst bei Umsetzung aller Wohnbauvorhaben, die derzeit in Planung sind, werden 2035 immer noch 4400 Wohnungen fehlen,“ zitiert Orellana die Studie. „Es braucht ein Bündel an Maßnahmen, die alle darauf abzielen müssen, passgenaue Antworten zu finden und Mieten wieder günstiger zu machen!“
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302115</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 15:22:17 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion sagt: fehlende Kaufkraft hat klare Ursachen – auch in der Stadtpolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-sagt-fehlende-kaufkraft-hat-klare-ursachen-auch-in-der-stadtpolitik/</link>
                <author>Tupac Orellana</author>
                <description>Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) kommt zu dem Schluss, dass die Kaufkraft in Mainz so niedrig ist wie in kaum einer anderen Stadt Deutschlands. Will heißen: das Leben hier ist teurer als anderswo. Die Gründe dafür sind vielfältig. 

Die Stadt selbst drehe kräftig mit an der Spirale, die zu dieser Verteuerung führe. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Tupac Orellana, Co-Vorsitzender der Linksfraktion, zählt auf: „Die Abschaffung des 365-Euro-Tickets für Schüler*innen, die Kosten für die Ganztagsförderung in den Grundschulen, die 1:1 an die Eltern weitergegeben wird, die Erhöhung der Eigenbeteiligung für das Kita-Essen, die Verdoppelung der Eintrittspreise in Museen, Verteuerung des Open-Ohr-Festivals - um nur einige Punkte zu nennen. All das sind Kosten, die den Einzelnen belasten, um den städtischen Haushalt zu entlasten!“ Und diese Liste werde länger: der laufende Haushalt für 2026 sei noch immer nicht genehmigt und die Folge-Haushalte weisen jeweils ein Defizit aus, dass bei 170 bzw. 180 Millionen Euro liegt. Die Folge: weitere Sparmaßnahmen seien in Planung. „Dabei ist allen klar, dass die Stadt sich nicht gesundsparen kann!“ so Orellana weiter. Es sei ein strukturelles Problem, dass Bund und Land den Städten und Kommunen immer mehr Aufgaben und Pflichten aufbürden, die aber nicht gegenfinanziert seien. „Ein Skandal, um den eigentlich alle wissen. Warum aber tut die Ratsmehrheit immer noch so, als könnten Konsolidierungsmaßnahmen die Stadt retten?“ Die 600 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen, auf die die Stadt sehenden Auges während des Biontech-Booms verzichtet habe, hätte zumindest etwas Luft verschafft. „Das eigentliche Problem aber liegt im System und dort muss es behoben werden!“</p>
<p>Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die immense Kostensteigerung bei Mieten in Mainz ist laut Studie des IW ein weiterer Aspekt für die niedrige Kaufkraft.</p>
<p>„Der Stadtvorstand schmückt sich damit, Mainz sei die dynamischste Stadt Deutschlands – und blendet dabei die Lebensrealität der Mainzer*innen komplett aus.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302111</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:40:00 +0100</pubDate>
                <title>Linksfraktion macht deutlich: Einsamkeit ist ein strukturelles Problem – es braucht umgehend politische Entscheidungen</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-macht-deutlich-einsamkeit-ist-ein-strukturelles-problem-es-braucht-umgehend-politische-entscheidungen/</link>
                <author>Carmen Mauerer</author>
                <description>Zur Stadtratssitzung am 25.3.2026 hat die Kenia-Koalition einen Antrag zur „Weiterentwicklung der sozialräumlichen Kooperation…“ (0522/2026) vorgelegt und für Zustimmung geworben.
„Armut und Einsamkeit sind politisch verursacht!“ so Carmen Mauerer in ihrer Rede dazu. Und deshalb brauche es auch politische Entscheidungen: „Stadtteilzentren, Jugendzentren, Beratungsstellen, aufsuchende Arbeit, Bildungsangebote und Gesundheitsversorgung müssen finanziell gesichert sein. Menschen brauchen Orte der Begegnung und Unterstützung. Dafür aber braucht es auch Personal und Gelder - und zwar langfristig und nicht nur in Projektlogik.“
Und weiter: „Stattdessen aber verdoppeln Sie die Preise für das Schülerticket, machen Museen, Theater und andere Kultur unerschwinglich für Viele, kürzen Beratungs- und Kulturangebote für Jugendliche und alle Altersgruppen und zucken mit den Schultern, wenn Menschen aus der Stadt verdrängt werden oder auf der Straße landen, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sie kritisiert:„ Dieser Antrag ist typisch für politische Prozesse in Mainz: Das Problem wird benannt, man feiert sich dafür, dass man darüber spricht, aber gehandelt werden soll lieber erstmal mit angezogener Handbremse.“ Denn sozialwissenschaftliche Studien besagen, dass es keiner weiterer Untersuchungen bedarf, weil die Fakten auf dem Tisch liegen. „Wir brauchen den politischen Willen, das vorhandene Wissen endlich zu nutzen.“&nbsp;<br>Die Linksfraktion hat dem Antrag zugestimmt, „weil er immerhin das Problem adressiert und wir hoffen, dass schnell konkrete Maßnahmen folgen werden“, so Mauerer - und ergänzt: „Aber wenn nicht, werden wir gerne dran erinnern.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302109</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:53:32 +0100</pubDate>
                <title>Kenia-Koalition kann’s nicht lassen: Änderungsantrag statt einfach mal Zustimmung</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/kenia-koalition-kanns-nicht-lassen-aenderungsantrag-statt-einfach-mal-zustimmung/</link>
                <author>Carmen Mauerer</author>
                <description>Zur heutigen Stadtratssitzung steht auf Initiative der Linksfraktion ein Antrag zur „Kleinräumigen Gewaltprävention“ (0528/2026) zur Abstimmung, der von den Fraktionen von Volt und Die Fraktion mitgetragen wird. Inhaltlich geht es darum, dass die Verwaltung gemeinsam mit Quartiersmanagement, Frauenbüro und Jugendamt bereits vorhandene Konzepte der kleinräumigen Gewaltprävention wie StoP (Stadtteile ohne Partnergewalt) auf ihre Verwertbarkeit für Mainz hin prüft und den Ausschüssen bzw. dem Stadtrat dazu berichten. 
„Man sollte doch meinen, dass ein solcher Antrag zustimmungswürdig ist! Daher haben wir bereits im Vorfeld auch die Kenia-Koalition um Beitritt gebeten“, erläutert Carmen Mauerer, sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion. “Aber nein! Die Kenia-Koalition nutzt einen unserer Anträge wieder einmal, um sich selbst zu profilieren. Es liegt nun ein Änderungsantrag vor, der hinter dem, was wir beantragt haben, inhaltlich zurückbleibt.“ So soll beispielsweise die Expertise des Frauenbüros ebenso ungenutzt bleiben wie die konkreten Erfahrungen des Quartiersmanagements. „Der Clou: da der Änderungsantrag logisch die Mehrheit findet, wird nicht unser Ursprungsantrag im System stehen, sondern der Kenia-Antrag!“ so Carmen Mauerer. 
„Die Dankesreden, dass wir das Thema aufgegriffen haben, sind vergiftet und pure Sonntagsreden: würde Kenia unsere Initiativen tatsächlich gutheißen, dann wäre schlichte Zustimmung die angemessene Reaktion!“ Ein besonderes Ärgernis: „Selbst die Begründung wurde neu formuliert und die Koalition ist sich nicht zu schade, die Istanbul-Konvention zu erwähnen, deren Umsetzung in Mainz nicht in Gange kommt – wegen der Sparpolitik, die die Kenia-Koalition zu verantworten hat!“
</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302097</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 10:32:18 +0100</pubDate>
                <title>Es trifft wieder Familien: Linksfraktion kritisiert Abschaffung des 365 Euro-Tickets für Schüler*innen</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/es-trifft-wieder-familien-linksfraktion-kritisiert-abschaffung-des-365-euro-tickets-fuer-schuelerinnen/</link>
                <author>Tupac Orellana</author>
                <description>Die Linksfraktion hatte den Haushalt 2026 abgelehnt - und das aus guten Gründen, wie sich nun wieder zeigt. Die Abschaffung des von der Stadt subventionierten Schülertickets bedeutet für 3500 Familien eine Verdoppelung der Kosten: statt 31 Euro müssen sie nun knapp 60 Euro im Monat zahlen. „Das klingt nach wenig, ist aber viel!“ so Tupac Orellana.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Diese Mehrbelastung trifft auf weitere Kosten, die ab dem Schuljahr 2026/2027 von Familien zu wuppen sind.“ Der Co-Vorsitzende der Linksfraktion verweist darauf, dass die Einführung der Ganztagsförderung an den Grundschulen bis zu 350 Euro pro Kind im Monat kostet und auch der Eigenanteil der Eltern am Kita-Essen sich erneut erhöhen wird.</p>
<p>„Drastisch erhöhte Spritpreise, rasante Mieterhöhungen, gestiegene Nebenkosten, verteuerter Zugang zu Kultur – und nun auch noch das! Wo soll das enden?“ fragt Orellana. „Wir halten diese Politik auf Kosten von Familien für grundverkehrt und fordern eine Kehrtwende! Wer dem demographischen Wandel etwas entgegensetzen möchte, der muss zusehen, dass Familien Entlastung erfahren. Und zwar jetzt!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302072</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:56:06 +0100</pubDate>
                <title>Linksfraktion ist sich sicher: Tempo-Chaos fördert Politikverdrossenheit</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-ist-sich-sicher-tempo-chaos-foerdert-politikverdrossenheit/</link>
                <author>Carlotta Stahl</author>
                <description>Mal so, dann anders, wieder zurück und alles von vorne – wenn Politik und Verwaltung versagen
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein Trauerspiel!“, so Carlotta Stahl, verkehrs- und umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Mainzer Stadtrat. „Dieses Hin und Her kann man doch keinem Menschen mehr vermitteln!“</p>
<p>Die Anordnung von Tempo 30 der Verkehrsdezernentin wurde nun auch bezogen auf die Rheinachse gekippt, weil diese wegen fehlender Grundlagen rechtswidrig sei.</p>
<p>„Wir als Linksfraktion&nbsp;haben eine klare Haltung: die Innenstadt sollte insgesamt verkehrsberuhigt und überall Tempo 30 eingehalten werden! Weil das gut ist für die Anwohnenden und die Umwelt. Aber: es kann doch nicht angehen, dass ein Verkehrsdezernat völlig an Regeln und Vorgaben vorbei agiert! Das führt zu Chaos, Verdruss und dem Eindruck von Willkür statt Planung.“&nbsp;</p>
<p>Statt einer einheitlichen Tempobegrenzung sieht es nun nach Stückwerk aus: auf Teilstücken der Rheinachse darf&nbsp;wieder 50 gefahren werden, auf anderen 30 und wieder andere sind auf 40 km/h begrenzt.</p>
<p>„Auch dagegen wird sich Widerstand regen, weil ja niemand mehr durchblickt.“ meint Carlotta Stahl. Regelverstöße seien vorprogrammiert. „Das ist dann vielleicht tatsächlich ein positiver Aspekt: Bußgelder spülen Geld in die marode Stadtkasse! Ein Schelm, der Böses dabei denkt!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302071</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:52:24 +0100</pubDate>
                <title>Linksfraktion setzt auf kleinräumige Gewaltprävention - Vor und hinter der Haustür: Gewalt verhindern, ehe sie passiert!</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-setzt-auf-kleinraeumige-gewaltpraevention-vor-und-hinter-der-haustuer-gewalt-verhindern-ehe-sie-passiert/</link>
                <author>Carmen Mauerer</author>
                <description>Es ist erschreckend: Ende 2025 veröffentlichte das BKA Zahlen zu Gewalt an Frauen, die auf einem neue Höchststand sind. Bekannt geworden seien 266.000 Fälle – die Zahl der Dunkelziffer jedoch sei sicher sehr viel höher. Vieles bleibe im Verborgenen und werde von den Frauen aus Angst, Scham, Abhängigkeiten oder auch Sorge um die Kinder nicht zur Anzeige gebracht.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März ist dies Grund, genauer hinzuschauen – denn die meisten Opfer häuslicher Gewalt waren und sind Frauen“, sagt Carmen Mauerer, sozial- und frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion. „Statt jedes Jahr aufs Neue die Zunahme der Opferzahlen zu bedauern, wäre es hilfreich zu überlegen, was getan werden kann, um diese Gewalt zu verhindern!“ Dies sei auch und vor allem eine Aufgabe des Gemeinwesens: „Je kleinteiliger Gewaltprävention gedacht wird, je mehr die Menschen in der direkten Nachbarschaft angesprochen und mitgenommen werden, umso effektiver kann Schweigen aufgebrochen und können Strukturen, die Gewalt und Wegsehen fördern, verändert werden.“<br>Die Linksfraktion wird zur Stadtratssitzung einen Antrag einbringen, der die Verwaltung auffordert, sich gemeinsam mit dem Frauenbüro, der Sozialen Stadt sowie dem Jugendamt mit bereits vorhandenen Ansätzen und Konzepten zu beschäftigen und diese zu bewerten in Hinblick auf ein passendes Konzept der kleinräumigen Gewaltprävention für Mainz.&nbsp;<br>Der Antragsentwurf wurde den anderen Fraktionen (außer der AfD) bereits vorgelegt mit der Bitte, diesen gemeinsam mit der Linksfraktion einzubringen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302041</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:31:15 +0100</pubDate>
                <title>Sprechstunde der Linksfraktion am Montag, den 2.3.2026 </title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/sprechstunde-der-linksfraktion-am-montag-den-232026/</link>
                <author>Pia Imhof-Speckmann</author>
                <description>Ideen, Fragen, Probleme? – Die Linksfraktion will’s wissen!


</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 2. März in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr bietet die Linksfraktion eine Sprechstunde an. Diesmal hat Martin Malcherek, der unter anderem für die Bereiche Mieten, Bauen, Kultur und Finanzen zuständig ist, ein offenes Ohr: „Wir als Linksfraktion hören zu, welche Nöte oder Anregungen die Bürger*innen haben, weil wir Politik nicht an den Menschen vorbei machen wollen!“<br>Die Sprechstunde findet in der Regel jeden ersten Montag im Monat statt in der Zeit von 16:30 bis 17:30 im Mainzer Stadthaus, Große Bleiche 46 / Löwenhofstraße 1. Eine Anmeldung ist erforderlich per Mail an &nbsp;info@linksfraktion-mainz.de &nbsp;oder telefonisch unter 06131/123914 (das Telefon ist besetzt i.d.R. Mo 13-17 Uhr, Di-Do von 10-12 Uhr).</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302025</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:46:15 +0100</pubDate>
                <title>Sprechstunde Linksfraktion am Montag, 9.2.2026 von 16:30 bis 17:30 Uhr</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/sprechstunde-linksfraktion-am-montag-der-922026-von-1630-bis-1730-uhr/</link>
                <author>Pia Imhof-Speckmann</author>
                <description>Auch im Februar hat die Linksfraktion im Mainzer Stadtrat wieder ein offenes Ohr! </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal wird der Co-Vorsitzende der Fraktion Tupac Orellana für ein Gespräch zur Verfügung stehen: "Ich freue mich auf Anregungen, Fragen, Kritik! Unsere politische Arbeit lebt vom direkten Austausch!". Die Sprechstunde findet statt von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Stadthaus Mainz, Große Bleiche 46/Löwenhofstraße 1 in 55116 Mainz. Eine Anmeldung ist erforderlich unter &nbsp;info@linksfraktion-mainz.de &nbsp;oder telefonisch unter 06131/123914 oder 0176 921 859 38.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302014</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 13:04:31 +0100</pubDate>
                <title>Linksfraktion kritisiert erneute Belastung für Familien </title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/linksfraktion-kritisiert-erneute-belastung-fuer-familien/</link>
                <author>Tupac Orellana</author>
                <description>Elternbeiträge für Ganztagsförderung an Grundschulen sind unsozial

Der Stadtrat entscheidet am 4.2.2026 über die Elternbeiträge, die ab dem Schuljahr 2026/2027 für eine Ganztagsförderung zu zahlen sind. 
Die Einführung des Ganztagsförderungsgesetzes an Grundschulen wird schrittweise umgesetzt – im kommenden Schuljahr für die 1. Klassen – und soll bis 2029 alle Klassen der Grundschulen umfassen. Das GaFöG ist ein Bundesgesetz, den Rahmen der Ausgestaltung legen die Länder fest.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Eltern sind nicht gefragt worden, ob sie dieses Gesetz möchten oder nicht. Andererseits haben sie keine Wahl – und werden doch zur Kasse gebeten,“ moniert Tupac Orellana die jetzt geplante Festsetzung der Kosten, die auf die Eltern zukommen.&nbsp;</p>
<p>In Mainz wird zwischen Ganztagsschulen in Angebotsform (insgesamt 9 Schulen) und der sogenannten Betreuenden Grundschule (insgesamt 10 Schulen) unterschieden. Für erstere fallen keine Kosten für die Ganztagsförderung an (mit Ausnahme des Freitags, für den 50 Euro im Monat zu zahlen sind), für letztere allerdings schon. Je nach Nettoeinkommen werden pro Kind zwischen 10 und 350 Euro im Monat fällig. Hinzu kommen die Kosten für ein Mittagessen.&nbsp;</p>
<p>„Das ist eine enorme finanzielle Belastung bei insgesamt drastisch gestiegenen Kosten für Miete und Lebensunterhalt!“ Tupac Orellana macht darauf aufmerksam, dass die Familien gezwungen sind, diese Kosten zu zahlen, weil ja keine Wahlmöglichkeit besteht. „Die Entscheidung, ob ein Kind an einer Ganztagsschule oder an einer Halbtagsschule/Betreuenden Grundschule aufgenommen wird, liegt doch nur zu einem Bruchteil in der Hand der Eltern!“&nbsp;</p>
<p>Zwar erkenne er an, dass die Staffelung der Kosten und die Möglichkeit, die Übernahme beim Amt zu beantragen, eine gewisse soziale Abfederung darstelle. Jedoch verweist er auf Städte wie Berlin (https://familienportal.berlin.de/artikel/ganztagsbetreuung-fuer-berliner-grundschulkinder#c1349), wo es trotz miserabler Haushaltslage stets möglich war und ist, sowohl die Ganztagsförderung bis einschließlich der 3. Klasse und das Schulessen kostenfrei für die Familien zu halten. Ab der 4. Klasse fallen auch dort Kosten an, die aber im Vergleich zu den Beitragssätzen in Mainz sehr gering ausfallen.</p>
<p>„Das Ganztagsförderungsgesetz ist ein weiterer Beweis dafür, dass Bund und Land Entscheidungen treffen, mit deren Umsetzung die Städte und Kommunen dann weitgehend allein gelassen werden und zusehen müssen, wie sie das Kostenproblem lösen. In Mainz heißt das wie so oft: die Bürger*innen werden zur Kasse gebeten!“&nbsp;</p>
<p>Die Linksfraktion wird der Beschlussvorlage nicht zustimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-301977</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 11:52:31 +0100</pubDate>
                <title>Stadtrat wendet sich gleich zwei Mal gegen mehr Geld für Mainz!</title>
                <link>https://www.dielinke-mz.de/ratsfraktion/pressemitteilungen/news/stadtrat-wendet-sich-gleich-zwei-mal-gegen-mehr-geld-fuer-mainz/</link>
                <author>Pia Imhof-Speckmann</author>
                <description>Linksfraktion reagiert mit Unverständnis auf Blockade durch Stadtratsmehrheit

Eine von der Linksfraktion initiierte und von den Fraktionen Die FRAKTION, VOLT und ÖDP mitgetragene Resolution, die als Appell an Land und Bund gedacht war, die Kommunen finanziell zu stärken, wurde von der Mehrheit des Stadtrates abgelehnt. „Das verstehe, wer will!“, so Tupac Orellana, Co-Vorsitzender der Linksfraktion. „Kommunen und Städte - Land auf, Land ab – machen öffentlich und sagen laut, dass ihnen finanziell das Wasser bis zur Unterlippe steht, aber die Mehrheit im Mainzer Stadtrat weigert sich, in diesen Kanon mit einzustimmen!“ 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Resolution sei deutlich als Rückenstärkung für den Oberbürgermeister und seinen Brandbrief an den Bundeskanzler gedacht und unterstreiche in sachlicher Weise das Anliegen. Wieso das ausgerechnet für die Kenia-Koalition nicht unterstützenswert sei, sei komplett unverständlich. „Denn: wenn Kommunen gezwungen sind, im Sozialbereich zu sparen oder nicht in Sanierung von Schulen zu investieren in der Lage sind, dann fühlen sich die Bürger*innen abgehängt und verlieren den Glauben in Politik! Da nimmt Demokratie Schaden!“</p>
<p>Aber damit nicht genug: auch der Haushaltsbegleitantrag der Linksfraktion, der die Verwaltung auffordert zu prüfen, ob für Mainz eine Kommunale Gewerbesteuerprüfung eingeführt werden könnte, wurde mehrheitlich abgelehnt. Wiesbaden hat 2022 eine solche Stelle eingerichtet und mittlerweile auf 4 Stellen erhöht, weil die Prüfungen so erfolgreich sind. Einerseits nahm die Steuer-Ehrlichkeit zu, andererseits können steuerliche Verstöße aufgedeckt und geahndet werden. Ohne den Gewerbesteuersatz selbst zu erhöhen, nimmt Wiesbaden seither spürbar mehr Geld ein.&nbsp;</p>
<p>„Ausgerechnet Wiesbaden macht uns vor, wie es gehen kann und ausnahmsweise sollten wir dem hessischen Beispiel folgen!“, meint Martin Malcherek, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion. „Alle Sparmaßnahmen, die sich nun wieder im Haushalt finden, führen nicht dazu, dass der Haushalt ausgeglichen ist. Im Gegenteil: das Defizit ist so hoch wie nie! Wenn Land und Bund die Zeche nicht zahlen, dann muss die Stadt für mehr Einnahmen sorgen.“ sagt Malcherek. „Die Blockadehaltung der Stadtratsmehrheit ist uns deshalb unbegreiflich!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


        </channel>
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