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19:00 Uhr
Bukafski Buchladen und Cafe Mainz  /  Heinrich Böll Stiftung

Emanzipatorischer Widerstand in der DDR

Der realexistierende Sozialismus hatte nicht zuletzt das Ziel den neuen solidarischen Menschen zu erschaffen und war bereit dies mit aller Härte nach innen durchzusetzen – für Frieden, Freiheit Sozialismus. Damit war in der DDR kein Platz für Individualität und Entfaltung, egal wie emanzipatorisch und freiheitlich sie auch ausgerichtet war. Freiräume für junge Menschen außerhalb der FDJ waren ungern gesehen, Militärdienstverweigerung etwas Ungeheuerliches und abweichende Kleidung ein Grund für Staat und Polizei für Kontrolle und Schikane.

 

 

Geralf Pochop wuchs in der DDR auf, gestaltete die Punkszene der 1980ger Jahre in Halle aktiv mit und engagierte sich auf vielen Ebenen politisch – er verweigerte den Kriegsdienst, blockte alle Versuche der Stasi ihn als IM anzuwerben ab , organisierte Konzerte, wehrte sich mit Freund*innen gegen Übergriffe neonazistischer Skinheads, verhalf einem Menschen zur Flucht und saß einige Zeit wegen seiner unbeugsamen Haltung im Gefängnis. Er ist Autor des Buches "Untergrund war Strategie"

 

 

Vortrag über emanzipatorischen Widerstand in der DDR mit anschließender Diskussion

 

 

Wann: 15. November 19:00 Uhr

 

 

Wo: Bukafski Buchladen und Cafe Mainz

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Veranstaltungsort

Bukafski Buchladen und Cafe Mainz

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