Zum Hauptinhalt springen

Aktuelle Pressemitteilungen

LINKE fordert einen eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas zum Schutz von Erzieher*innen und Kindern

Stadtratsfraktion

Während ab Mittwoch das öffentliche Leben in ganz Rheinland-Pfalz wieder heruntergefahren wird, sollen Kitas weiterhin im gewohnten Regelbetrieb geöffnet bleiben. Lediglich ein öffentlicher Appell an die Eltern, ihre Kinder wenn möglich zuhause zu betreuen, wurde erlassen. Dass Apelle aber leider nicht den gewünschten Effekt erzielen, hat nicht zuletzt der nun anstehende harte Lockdown gezeigt, der als Ultima Ratio folgen musste.

Während ab Mittwoch das öffentliche Leben in ganz Rheinland-Pfalz wieder heruntergefahren wird, sollen Kitas weiterhin im gewohnten Regelbetrieb geöffnet bleiben. Lediglich ein öffentlicher Appell an die Eltern, ihre Kinder wenn möglich zuhause zu betreuen, wurde erlassen. Dass Apelle aber leider nicht den gewünschten Effekt erzielen, hat nicht zuletzt der nun anstehende harte Lockdown gezeigt, der als Ultima Ratio folgen musste.

DIE LINKE fordert daher klare Vorgaben, die dem Schutz der Erzieher*innen und Kinder gerecht werden.

Ein weiter laufender Regelbetrieb ist vor dem Hintergrund der extrem hohen und weiter steigenden Infektionszahlen in Mainz und der Einigung auf einen harten Lockdown unverständlich. „Der Gesundheitsschutz der Erzieher*innen und Kinder muss oberste Priorität haben. Die steigenden Fallzahlen sind ein alarmierendes Zeichen und zeigen deutlich, dass die Betreuung auf eine reine Notbetreuung, für Menschen mit gegebenen Umständen zu reduzieren ist. Kinder müssen darüber hinaus in festen Gruppen betreut werden und den Erzieher*innen müssen schnellstmöglich Schnelltest zur Verfügung gestellt werden.“, kommentiert Leonie Sayer, Stadtratsmitglied und bildungspolitische Sprecherin der LINKEN Stadtratsfraktion.

„Wir haben natürlich größtes Verständnis dafür, dass kurzfristige Selbstorganisation für viele Eltern sehr belastend sein kann. Allerdings muss hier politisch das Signal deutlich in Richtung der Arbeitgeber*innen gehen, die ihren Mitarbeitenden ermöglichen müssen, ihre Kinder auch zuhause betreuen zu können“.

Die LINKE Stadtratsfraktion fordert daher die Einschränkung des Regelbetriebs an Kindertagesstätten in Mainz. Über die Vorweihnachtstage sind alle Menschen angehalten, ihre Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um sich zu schützen und weitere Verbreitung des Virus einzudämmen – das muss auch für Erzieher*innen gelten, die in den letzten Monaten ohnehin unter erschwerten Bedingungen arbeiten mussten und damit den sprichwörtlichen Laden am Laufen gehalten haben. Mit einem weiterlaufenden Regelbetrieb ist Schutz nicht möglich; stattdessen wird einmal mehr deutlich, dass die Arbeit der Erzieher*innen in den letzten Monaten, nicht ausreichend gewertschätzt wird.

Zurück zum Kopf der Seite