Gegenwart und Zukunft der Mainzer Kinder- und Jugendzentren
Das sanierte Neustadtzentrum wird wahrscheinlich ein Vorzeigeprojekt in Sachen Kin-der- und Jugendzentren in Mainz – wenn es denn irgendwann mal wieder eröffnet sein wird. Seit Jahren aber finden die Angebote in Interimsstandorten statt. An anderer Stelle – wie beispielsweise im KiJuKuz in Laubenheim (s. AZ vom 3.3.2026) – sehen Gegen-wart und Zukunft nicht ganz so rosig aus. In Anbetracht der schlechten Haushaltslage und den Sparvorgaben der ADD stellt sich deshalb die Frage, wie es um die offene Kin-der- und Jugendarbeit der Stadt steht.
Wir fragen an:
- Welche Kinder- und Jugendzentren sind räumlich (auch bezogen auf etwaige Außenbereiche) sanierungsbedürftig?
- Welche Kinder- und Jugendzentren können derzeit aufgrund baulicher Probleme nicht vollumfänglich genutzt werden? Bitte auflisten nach Ort und Einschränkung gemessen an der Gesamtgröße der Einrichtung.
- Gibt es in diesen Fällen Kooperationen zu Interimsnutzungen anderer Räumlichkeiten? Wenn ja: welche und in welchem Umfang gemessen am Gesamtangebot der jeweiligen Einrichtung?
- In welchen Kinder- und Jugendzentren fallen aufgrund der baulichen Bedingungen Angebote komplett weg? Welchen Umfang macht dies gemessen am Gesamtangebot der Einrichtung aus?
- Wie hoch werden die jeweilig erforderlichen Sanierungskosten beziffert je Einrichtung?
- Wie lange ist in der jeweiligen Einrichtung mit (Teil-)Schließung zu rechnen?
- Gibt es einen finanziellen und zeitlichen Gesamtplan bezüglich der Sanierung der Zentren und nach welchen Kriterien wird hier priorisiert?
- Wann darf mit der Wiedereröffnung des Neustadtzentrums gerechnet werden? Kann dort im Verhältnis zu der Zeit vor der Schließung das Angebot erweitert werden?
Tupac Orellana
