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„Frieden schaffen ohne Waffen!“ Aber wie?

Veranstalter: KV Mainz/Mainz-Bingen

Diskussionsveranstaltung zum Thema linke Friedenspolitk mit Özlem Demirel, MdEP, und Stephan Brües, Bund für Soziale Verteidigung

Quo vadis, linke Friedenspolitk?

Seit dem Ukrainekrieg scheint man nicht mehr gegen Waffenlieferungen sein zu dürfen. „Wenn wir keine Waffen liefern, verliert die Ukraine den Krieg. Dann gibt es keine Freiheit mehr und am Ende sind auch wir in Deutschland bedroht. Das kannst du doch nicht wollen!“, bekommt man oft in Diskussionen über linke Friedenspolitk zu hören. „Ihr sagt immer ‚Verhandlungen, Verhandlungen‘, aber was machen wir, wenn da jemand wie Putin ist, der gar nicht verhandeln will?! Wir müssen die Ukraine in die Lage versetzen, dass Putin verhandlungsbereit ist.“ „Koste es noch so viele Menschenleben?“, will man innerlich hinzufügen.

Haben die Kritiker*innen nicht vielleicht doch Recht? Ist Pazifismus stur? Ich weiß ja auch nicht, wie man Putin dazu bringt, zu verhandeln, aber warum muss ich das überhaupt erklären? Gibt es vielleicht Beispiele, wo man einen Krieg verhüten konnte oder Konflikte ohne Blutvergießen beenden konnte?

Krieg bedeutet doch, dass zehntausende Menschen sterben, Städte zerstört werden, fruchtbares Land vernichtet wird. Wie kann es das alles wert sein? Aber was ist die Alternative? Wo ist die linke Friedenspolitik mit konkreten Antworten statt leeren Phrasen?

Geht es in eurem Kopf auch manchmal so ab?

Dann kommt zu unserer Friedensveranstaltung! Mit Özlem Demirel und Stephan Brües haben wir zwei Expert*innen auf dem Gebiet linke Friedenspolitik eingeladen. Sie zeichnen euch ein klares Bild und diskutieren mit euch all eure Fragen. Und das ist wichtig, denn es gibt mehr als nur Krieg oder Kapitulation.